Warum heißt „Ostern“ eigentlich „Ostern“?

Na ja, so ganz genau weiß das scheinbar niemand. Aber, es gibt eine ganze Reihe von Vermutungen.

Fruchtbarkeitsgöttin, Morgenröte & Himmelsrichtung

Da ist, neben einigen anderen Annahmen, zum Beispiel von einer Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin namens

  • Estre“/„Ostara“ die Rede, deren Name angelsächsisch-germanischem Ursprung zugesprochen wird,
  • von „Eostro“/„Ostarum“ („Morgenröte“), was Sinn machen würde, fand doch die Auferstehung Jesu Christi nach der Überlieferung in den frühen Morgenstunden statt,
  • oder ganz schlicht vom Wort „Osten“ (ggf. althdtsch.: „ostan“; engl. „east“, „eastern“), weil dort eben die Sonne aufgeht und ein neuer Tag beginnt.

Auferstehung Christi

Zugegeben, das erscheint alles sehr komplex. Aber, was soll´s.

Woher auch immer der Begriff „Ostern“ nun tatsächlich herrühren mag, bezeichnet er (weltweit und seit nunmehr etwas über zweitausend Jahren) das im Grunde für alle Christen wichtigste kirchliche Fest:

  • Die von den vier Evangelisten Matthäus (Kap. 28), Johannes (Kap. 20), Markus (Kap. 16) und Lukas (Kap. 24) im Neuen Testament eindrucksvoll geschilderte Auferstehung Jesu Christi und die damit einhergehende Befreiung der Menschheit von Tod und Sünde.

Interpretation

Demzufolge bedeutet der Tod, christlichen Interpretationen zur Folge, im weitesten Sinne nicht zwingend das Ende aller Dinge, sondern sollte vielmehr als ein möglicher Neubeginn verstanden werden.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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