Was sind die Lateranverträge?

Die Lateranverträge haben ihren Namen nach dem Lateranpalast, in dem sie 1929 zwischen Papst Pius XI. und dem faschistischen Ministerpräsidenten Mussolini verhandelt wurden.

Die Verträge schufen den Vatikanstaat in seiner heute bekannten Struktur.

Dazu gehören Petersdom, Petersplatz, die Sixtinische Kapelle, Paläste und Gärten innerhalb der dieses Gebiet umgebenden Mauern sowie unter anderen – nicht zum Gelände gehörend – der dem Lateran zugerechnete Lateranpalast, die Laterankirche, die Basilika Santa Maria Maggiore und das Castel Gandolfo in den Albaner Bergen unweit von Rom.

Als Ausgleich für den Verzicht auf die umfangreichen ehemaligen Ländereien des Kirchenstaates erkannte der italienische Staat den Vatikan als eigenständigen Staat an.

Die Päpste erhielten ihre volle Souveränität und sind die Staatoberhäupter dieses kleinsten Staatsgebildes der Welt.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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