Wann und wie entstand die „russisch-orthodoxe Kirche“?

Mit der Missionierung durch Apostel Andreas, der auf seinen Reisen auch nach Kiew gekommen war, entstand in Russland schon früh eine tiefe Hinwendung zum Christentum.

Aber erst, als gegen Ende des 10. Jh. Abgesandte des Großfürsten Wladimir von Kiew aus Byzanz zurückkamen und ihm rieten, das östliche orthodoxe Christentum anzunehmen, fasste der christliche Glaube langsam Fuß in Rus (wie das mittelalterliche Russland seiner Zeit genannt wurde).

Fürst Wladimir von Kiew (*958/°1015) ließ sich im Jahre 988 tatsächlich taufen, und erklärte schließlich das Christentum zur allgemein verbindlichen Religion.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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