Was ist die „Lateinische Vulgata“?

In ihrem Ursprung waren die Bücher der Bibel im Wesentlichen auf Hebräisch, Aramäisch, Syrisch und Griechisch geschrieben. Anzunehmen ist heute, dass es bereits seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. Übersetzungen ins Lateinische gab.

Um das bis dahin benutzte Latein der Zeit entsprechend anzupassen, machte sich der Kirchenvater und Theologe Hieronymus (347 bis 420) in den Jahren 382/383 daran, die Bibel aus dem bis dahin vorherrschenden Altlatein in ein verständlicheres, „gewöhnliches“ Latein („Lateinische Vulgata“) zu übersetzen.

Im Laufe der Zeit wurde diese Übersetzung mehrfach korrigiert und verbessert.

Seit dem Konzil von Trient 1546, ist die „Vulgata“ des heiligen Hieronymus die verbindliche und gültige Fassung der Bibel für die katholische Kirche.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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