Wie sah sie aus – die Götterwelt der „Alten Römer“?

Grundsätzlich scheint jedes Volk, mit dem die Römer in ihrer Geschichte in Berührung kamen, die römische Götterwelt erweitert und ergänzt zu haben.

Aus den frühesten Riten, die auf dem schlichten Glauben einer möglichen Einflussnahme auf drohende Katastrophen jeglicher Art beruhten sowie der Übernahme griechischer Götter – z.B.:

  • Hera/Juno,
  • Dionysos/Bacchus,
  • Hermes/Merkur,
  • Ares/Mars,
  • Aphrodite/Venus,
  • Poseidon/Neptun,
  • Athene/Minerva,
  • Hades/Pluto,

kam es im Laufe der Zeit zu immer sich neu verändernden Gewichtungen und Einteilungen der römischen Götterwelt.

So gab es die etwas weniger wichtigen Götter, wie zum Beispiel:

  • Flora, Fauna, Carna, Luna und Plutus (nicht zu verwechseln mit Pluto!);
  • die Geisterwesen Genius, Lemuren und Penaten;

die sozusagen personifizierten Götter

  • Fama (Gerücht),
  • Justitia (Gerechtigkeit),
  • Libertas (Freiheit),
  • Pax (Frieden) oder
  • Victoria (Sieg)

und schließlich "Geheimkulte" wie die

  • Dionysos/Bacchusfeste;
  • den Isis- (ägyptisch) und
  • den Mithraskult (ggf. von „Mithra“, einem frühen persischen Gott).

Autor: Manfred Zorn

 

 

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