Wo soll Christoph Kolumbus zuerst an Land gegangen sein – und was kam danach?

Auf einer der zu den Bahamas gehörenden Inseln!

 

San Salvador und Indianer

Etwa zwei Monate nach seinem Aufbruch von Palos im Südwesten Spaniens, im Oktober 1492, kam nach langer Fahrt endlich Land in Sicht.

Wie man heute weiß, betraten Kolumbus und seine Leute die Bahama-Insel Guanahani. Kolumbus nannte das Eiland „San Salvador“ („Heiliger Erlöser“) und – im Glauben Indien gefunden zu haben – die ihm naturgemäß fremd vorkommenden Bewohner Indianer.

Weihnachten 1492

Die weitere Reise führte ihn über Kuba zur Insel Hispaniola (heute: Haiti und Dominikanische Republik), wo am 25. Dezember 1492 die erste, heute nicht mehr existente, spanische Siedlung „La Navidad“ (dtsch.: „Weihnachten“) gegründet wurde.

Rückreise

Im Januar 1493 trat Kolumbus mit zwei Schiffen – das dritte, die Santa Maria, musste wegen Schiffbruchs aufgegeben werden – die Rückreise nach Spanien an.

Das bittere Ende

Bei seiner Ankunft wurde er frenetisch gefeiert, machte sich noch drei weitere Male auf in die von ihm lebenslang für Indien gehaltene „Neue Welt“ und wehrte sich nach dem Tod seiner Gönnerin Isabella in zermürbenden Auseinandersetzungen gegen ihm nicht gewogene Intriganten.

Nach langer Krankheit verstarb Kolumbus 1506, inzwischen einsam und verbittert, in seinem bescheidenen Haus in Valladolid.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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