Wie ließ Francesco Pizarro den Inka-Herrscher Atahualpa hinrichten?

Langer Rede, kurzer Sinn – der Inka-Herrscher Atahualpa wollte nach der unsäglichen Gefangennahme verständlicherweise versuchen sein Leben zu retten. In diesem Sinne beauftragte er seine Leute, sein Volk, dem Widersacher Pizarro unermessliche Schätze des Reiches zu übergeben.

 

Ein Prozess, der eine Farce war und ein fadenscheiniges Urteil

Um es salopp auszudrücken, Pizarro konnte sich vor der unfassbaren Menge an Gold, Silber und anderen Großartigkeiten kaum retten. Leider hatte Atahualpa aber nichts davon. Ungeachtet der überbrachten Schätze ließen die Konquistadoren (-> Eroberer) einen, natürlich konstruierten, Prozess gegen ihn führen, der schließlich – was auch sonst – das Urteil Tod durch Verbrennen zur Folge hatte.

 

Ein letzter, aber erfolgloser Versuch des Delinquenten

Die Absicht des Hereingelegten, sich mit einer Hals über Kopf-Bekehrung zum christlichen Glauben vor dem Tod zu retten, scheiterte kläglich – allerdings, und da „zeigten die gläubigen Spanier sozusagen Herz“, ließen sie Atahualpa nicht auf dem Scheiterhaufen, sondern durch Anlegen eines Würgeeisens sterben.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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