Warum bekam Pippin (Karlmann) den Titel „Unter-König in Italien“?

Obwohl noch ein Kind und bis zur Pubertät unter der Betreuung zweier Kirchenmänner stehend, wurde Pippin schon als Kind zum König von Italien ernannt. Damit sollte er das Herrschergeschlecht der Karolinger in Italien repräsentieren.

Zum Hintergrund: Pippin war ein Sohn Karl des Großen. Bis zum vierten Lebensjahr hieß er noch Karlmann, dann wurde er zu einem der Thronfolger bestimmt (weil der Erstgeborene Pippin der Bucklige nicht genehm war) und in diesem Zuge mit dem traditionellen Namen Pippin bedacht.

Tatsächlich verbrachte Karlmann/Pippin dann auch viel Zeit in Italien, wenn er nicht gerade mit seinen Heerscharen gegen die Awaren, Slawen oder Sachsen kämpfte. Er wurde nach seinem Tod im Jahre 810 folgerichtig in Mailand begraben.

Autoren: Manfred Zorn & Dr. Jörg Zorn

 

 

Google-Anzeige Google-Anzeige Google-Anzeige