Wer musste zur Zeit der Karolinger eigentlich für die Soldaten sorgen?

Grundsätzlich war jeder Freie, also jeder aus der führenden Schicht des karolingischen Adels, zur Loyalität gegenüber dem jeweiligen Lehnsherren sowie dem König zum Dienst an der Waffe verpflichtet. Dazu gehörte auch, für die Ausrüstung und Verpflegung der zu stellenden Kämpfer Sorge zu tragen.

Und das war nicht nur immer einfach, sondern auch teuer. So gut wie unbezahlbar wurde die Situation, als Karl der Große zunehmend das Heer auf die von ihm favorisierten Panzerreiter ausrichtete.

Deren Kampfausstattung - wie zum Beispiel:

  • Lederhelm,
  • Riemenpanzer,
  • eisenbeschupptes Hemd aus Leder,
  • Beinschutz,
  • Schild, Schwert, Lanze und Pferd 

konnte  letztlich nur noch von den superreichen Grundbesitzern aufgebracht werden.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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