Chlothar I.

War Chlothar I. nun Franke oder Merowinger? Und was hat er mit Burgund zu tun? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Wer war Chlothar I.?

Chlothar I. (* um 500 bis °561) aus dem Geschlecht der Merowinger, war der jüngste der vier Söhne Chlodwigs I.

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Wie versuchten die Söhne Chlodwigs I. das Frankenreich zu erhalten?

Nun, zu Beginn sah alles recht gut aus. Mit seinen Brüdern Chlodomer und Childebert eroberte Chlothar I. (523) Burgund, ein paar Jahre später (531) schloss er sich seinem Halbbruder Theuderich I. an, um Thüringen dem fränkischen Herrschaftsbereich einzugliedern.

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Welche Gebiete hinterließ Chlothar I. seinen Nachfolgern?

Als Chlothar I. 561 verstarb, hinterließ er seinen Nachfolgern etwa das gesamte heutige Frankreich, die Benelux-Staaten und große Teile Deutschlands (-> Fränkisches Reich).

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Was waren Austrien, Neustrien und Burgund?

Austrien (Ostfranken mit Reims und Metz), Neustrien (Westfranken mit Paris und Soissons) und Burgund (an Loire und Rhóne gelegen; Residenz: Orléans) wurden die drei Gebiete des Frankenreichs genannt, die von den Merowinger-Brüdern Chilperich, Guntram und Sigibert nach dem Tod ihres Bruders Charibert regiert wurden. Sehr viel später entstanden aus diesen Gegenden Frankreich und Deutschland.

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Wie gingen die Söhne Chlothars I. miteinander um?

Nicht sehr freundlich. Die westgotische Gattin Chilperichs wurde von ihm selbst ermordet. Sigibert wurde auf Veranlassung einer gewissen Fredegund – erst Mätresse, dann Ehefrau Chilperichs – umgebracht.

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