Wie gingen die Söhne Chlothars I. miteinander um?

Nicht sehr freundlich. Die westgotische Gattin Chilperichs wurde von ihm selbst ermordet. Sigibert wurde auf Veranlassung einer gewissen Fredegund – erst Mätresse, dann Ehefrau Chilperichs – umgebracht.

Edgar Wallace lässt grüßen (wenn's ihn denn schon gegeben hätte)

Schließlich erlag auch Chilperich einem Mordkomplott – aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls angezettelt von der intriganten Fredegund.

Irgendwann starb dann auch Brunichild, die Witwe Sigiberts. Sie wurde gevierteilt.

Nur Guntram und Fredegund scheinen eines natürlichen Todes gestorben zu sein.

Sei´s drum – diese und andere Machtkämpfe ruinierten das Fränkische Reich. Die Merowinger verloren mehr und mehr an Einfluss.

Kam es unter den Söhnen Chlothars I. zum Frieden?

Nein. Im Gegenteil. Sie kämpften nicht nur um Macht und die Ausweitung ihrer jeweiligen Reichsgebiete, sondern es begannen auch wieder die den Merowingern eigenen perfiden Feindseligkeiten und Gegnerschaften.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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