Wie wurde Heinrich I. zum Ottonen?

Als Heinrich 919 zum König des Ostfrankenreichs gekürt wurde, war er im Sinne des Begriffs eigentlich noch kein Ottone.

Zwar wurde bereits zu Zeiten der drei nach Heinrich aufeinander folgenden Ottos (des I., II. und III.) von den so genannten „drei Ottonen“ gesprochen, dieser Ausdruck aber erst im Nachhinein in den allgemeinen Sprachgebrauch übernommen.

Später wurde die Bezeichnung Ottonen von Historikern sogar sowohl auf

  • Otto I. "den Erlauchten" – Herzog von Sachsen (*um 866/°912),

als auch auf

  • Heinrich I. "den Vogler" (*um 876/°936) und
  • Heinrich II. "den Heiligen" (*um 973-978/°1024)

angewandt.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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