Welche grundsätzliche Bedeutung hatte die „Römische Vereinbarung“?

Diese so genannte „Römische Vereinbarung“ von 824 privilegierte sowohl Otto I., als auch die auf ihn folgenden Kaiser dahingehend, dass ihre Schlüsselstellung über Rom, den Kirchenstaat und die päpstlichen Institutionen bewahrt wurde.

 

Was bedeutete das im Klartext?

Nun, zum einen durften Papstwahlen nur gemeinsam von Klerus und Adel durchgeführt werden, zum anderen hatte jeder neu gewählte Papst, bevor er geweiht wurde, dem jeweiligen Kaiser den Treueid zu schwören.

Das alles hörte sich zwar wunderbar an, wurde aber – Papier ist geduldig – in der Realität zukünftiger politischer Machtspiele zwischen Kirche und Staat nicht immer, und wenn doch, nur unzureichend eingehalten.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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