Wann und wo wurde Otto I. zum König gekürt?

In Aachen!

 

Und zwar sieben Jahre nach der für die Zeit ungewöhnlichen Entscheidung Heinrichs I. (*um 876/°936) im Jahre 929, den Erstgeborenen, Otto, den er ohnehin für den Qualifiziertesten seiner Söhne hielt, als alleinigen Erben des ostfränkischen Reiches vorzusehen.

Und dann war es soweit. Der Vater, Heinrich I. der Vogler, verstarb 936 nach einem Schlaganfall in Memleben.

Kaum in Quedlinburg zu Grabe getragen – nach dem Motto: „Der König ist tot, es lebe der König“ – ließ Otto sich im August des gleichen Jahres in einer groß angelegten, aufwendigen Krönungszeremonie in Aachen zum König küren.

Er war jetzt sowohl Herzog von Sachsen, als auch König des Ostfrankenreiches.

Autor: Manfred Zorn

 

 

Google-Anzeige Google-Anzeige Google-Anzeige