Wo und wann starb Otto III. – und wer wurde sein Nachfolger?

Nach ihrer Flucht aus Rom, begaben sich Otto III. (*980/°1002) und Papst Silvester II. (*um 950/°1003) nach Ravenna. Von dort aus startete Otto noch einmal einen Versuch, in Rom wieder Fuß zu fassen.
Vergeblich!
Seine Exgetreuen – Herzöge, Grafen, Bischöfe – verweigerten ihm die Gefolgschaft.

Sie hatten schlicht die Faxen dicke und mit Ottos Italienpolitik nichts mehr am Hut.
Otto, enttäuscht und verbittert, zog sich in eine nahe Rom gelegene Burg zurück, verfiel in Depressionen und starb Anfang Januar 1002. Vermutlich an Malaria und - da unverheiratet - ohne Erben.

Unter schwierigsten Bedingungen - Alpenüberquerung im Winter sowie beeinträchtigt durch angreifende italienische Aufständische - wurde Otto nach Aachen überführt und schließlich an der Seite Karls des Großen bestattet.

Nachfolger wurde sein Cousin Heinrich II. (*plus/minus 975/°1024), Herzog von Bayern, Sohn Heinrich des Zänkers und später heilig gesprochen ...

Autor: Manfred Zorn

 

 

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