Woher kommt der Begriff Reichskirche?

Unter dem Begriff „Reichskirche“, ist die unter weltlicher Herrschaft stehende Institution Kirche zu verstehen, das heißt, Staat und Kirche sind nicht getrennt.

Zurückzuführen ist dieser Begriff auf die Religionspolitik Konstantins des Großen (*etwa um 280/°337),

  • nämlich der Anerkennung und Eingliederung der christlichen Kirche in das Römische Reich im Jahre 313 sowie
  • auf die 380 durch Kaiser Theodosius I. dem Großen veranlasste Erhebung des Christentums zur alleinigen Staatsreligion im Römischen Reich.

Karl der Große (*etwa 748 bis °814) war dann der zweite wesentliche Protagonist der Geschichte, der sich für staatlichen Einfluss auf die Kirche stark gemacht hat.

Autor: Manfred Zorn

 

 

Google-Anzeige Google-Anzeige Google-Anzeige