Quedlinburg und Ottonen – wie hängt das zusammen?

Abgesehen von einer nachweislich festgestellten „Besiedlung“ in der Quedlinburger Gegend bereits seit der Altsteinzeit (das war vor angenommenen gut 2,4 Millionen Jahren), erlangte Quedlinburg die wahre Bedeutung in ottonischer Zeit.

In einer Urkunde Heinrichs I. von 922 wird Quedlinburg zum ersten Mal erwähnt.

Im Jahr 936 gründete Otto I. – auf Zureden seiner Mutter Mathilde – das Damenstift Quedlinburg. Gern wurde Quedlinburg von den Ottonen, insbesondere zum Osterfest, besucht.

Mit dem 994 durch Otto III. verliehenen Markt-, Münz- und Zollrecht, stand einer weiteren Entwicklung Quedlinburgs nichts mehr im Wege. Es ging aufwärts, Quedlinburg boomte – mehr oder weniger.

Nachdem zur DDR-Zeit glücklicherweise ein Abriss der historischen Altstadt aus Geldmangel vermieden werden konnte, steht die Stadt im Landkreis Harz/Sachsen-Anhalt mit ihren etwa 28.500 Einwohnern seit 1994 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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