Heinrich III.

Welchen König nannte man den "Schwarzen Heinrich"? Wann und wo lebte er? Mehr zu diesem Herrscher in diesem Kapitel.

Wer war Heinrich III. – kurz gefasst?

Heinrich III. (*1017/°1056) war der einzige männliche Nachkomme Konrads II. (*um 990/°1039) und dessen Gemahlin Gisela von Schwaben. Die beiden weiteren Kinder aus dieser Verbindung waren Heinrichs Schwestern Beatrix und Mathilde.

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Warum wurde Heinrich III. auch „Schwarzer Heinrich“ genannt?

Möglicherweise deswegen, weil er seinen Zeitgenossen meistens düster, humorlos, verschlossen und unnahbar entgegentrat.

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Mit welchen Heinrichs sind die „Römisch-Deutschen“ nicht zu verwechseln?

Heinrich, Otto, Friedrich, Karl und andere Namen, erfreuten sich – über das Mittelalter hinaus – großer Beliebtheit bei den europäischen Königshäusern.

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Worin lag der wesentliche Unterschied Heinrichs III. zu seinem Vater?

Nun, während der Vater, Konrad II. (*um 990/°1039), nicht gerade durch überbordende Frömmigkeit bekannt war, konnte sich sein Sohn, Heinrich III. (*1017/°1056), so überhaupt nicht mit der von seinem Vater praktizierten Simonie (-> Kap.: 8, Vers 18/19 & 20, Apostelgeschichte) anfreunden.

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Warum führte Heinrich III. in Polen Krieg gegen die Böhmen?

Ganz einfach deswegen, weil er, wie schon sein Vater Konrad II. (*um 990/°1039), die Vormachtstellung des Ostfränkischen Reiches zu sichern hatte.
Und das ging bereits kurz nach der Übernahme seiner Amtsgeschäfte los.

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Was führte zum Krieg Heinrichs III. gegen Ungarn?

Nun, die Mächtigen Ungarns sägten am Stuhl des ungeliebten Königs Peter Orseolo (*1008/°1046) und zwangen ihn schließlich zur Flucht ins Reich.
In der Folge sahen sich die immer noch gefürchteten Reiterscharen der Magyaren veranlasst, die Grenzgebiete mit Brandschatzung, Mord, Totschlag und Raub zu überziehen.
Dem musste dringend Einhalt geboten werden.

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Warum hielt Heinrich III. so große Stücke auf das Kloster Cluny?

Durchaus eine Rolle mag dabei gespielt haben, dass das um 910 gegründete Benediktinerkloster Cluny in Burgund auf die Familie seiner Gattin Agnes von Aquitanien und Poitou zurückzuführen ist.
Wahrscheinlicher aber scheint die Faszination gewesen zu sein, die das Wirken - die kirchenreformerischen Ideen - der Äbte und Mönche des Klosters auf Heinrich III. (*1017/°1056) ausübten.

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Was führte Heinrich III. 1046 nach Rom?

Das war im Wesentlichen die Lotterwirtschaft und Liederlichkeit, die in der Kurie um sich gegriffen hatte.
Ein wesentlicher Grund für Heinrich III. (*1017/°1056), gerade dort in Rom den Start seiner beabsichtigten Kirchenreform zu setzen.
Diesem Gedanken widmete er sich ohnehin etwa ab 1046 gern - die Auseinandersetzungen mit Böhmen und Ungarn waren vom Tisch - aus frommer Überzeugung und mit Biss.

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Wie hat Heinrich III. das päpstliche Durcheinander gelöst?

Ursprünglich hatte alles damit begonnen, dass Benedikt IX. (*1012 od. 1021??/°1055) von seinen adeligen Gegnern aus Rom vertrieben und durch den "Interimspapst" Silvester III. (Papst 1045/1046??) ersetzt wurde.

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Welche Absicht verfolgte Heinrich III. mit der Wahl deutscher Päpste?

Politisch über das ostfränkische Reich hinaus inzwischen unstrittig als tüchtiger und mächtiger Souverän akzeptiert, erhoffte sich Heinrich III. (*1017/°1056) mit der Einsetzung eines nach Papst Gregor V. (Papst von Mai 966 bis Februar 999) zweiten deutschen Papstes zugleich Unterstützung in der Umsetzung seiner Reformen.
Gleichzeitig beabsichtigte er mit diesem Coup eine stärkere deutsche Einflussnahme auf Rom und Italien insgesamt zu erreichen.

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Hat Papst Leo IX. die Erwartungen Heinrichs III. erfüllt?

In der Tat, das hat er.

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Woran ist Papst Leo IX. letztlich gescheitert?

Möglicherweise an seinem kriegerischen Ehrgeiz.
Als die in Süditalien agierenden Normannen ihren Einflussbereich auch auf den Kirchenstaat ausdehnen wollten, beschloss der vierte deutsche Papst Leo IX. (*1002/°1054) mit einem eigenen Heer gegen sie vorzugehen.

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Wer setzte sich bei Heinrich III. für den Nachfolger Papst Leos IX. ein?

Das war ein gewisser Hildebrand von Sovana (-> Toscana/Italien), der gute zwanzig Jahre später, 1073, als Gregor VII. (*zwischen 1025 und 1030?/°1085) selbst Papst wurde.

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Wie war das Verhältnis Kirche zu Staat, als Heinrich III. verstarb?

Angespannt.

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