Wie kam es zur Gefangennahme Papst Paschalis´ II.?

Trotz der – wegen heftig revoltierender Bischöfe – vermasselten Kaiserkrönung im April 1111, zeigte Heinrich V. sich nach wie vor kompromissbereit.
Er stimmte weiteren Verhandlungen zu, die allerdings ergebnislos verliefen.

Papst Paschalis II. (-> Papst von 1099 bis 1118) legte den zuvor unter anderem im Februar 1111 in Sutri vereinbarten Vertrag sozusagen einseitig aus.
Er hatte nicht die Absicht, auf das ihm darin vorenthaltene Recht der Investitur zu verzichten und wurde darin von seinen Anhängern unterstützt.
Das war für Heinrich natürlich nicht hinnehmbar.
Kurzerhand wurden Paschalis sowie etliche seiner widerborstigen Kardinäle und Bischöfe in Geiselhaft genommen.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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