Germanen und Völkerwanderung

Woher kamen die verschiedenen Germanen-Stämme während der Völkerwanderung? Und wohin ging die Reise? Und das alles wegen der Hunnen? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Was ist mit dem Begriff Völkerwanderung gemeint?

Spricht man über den Begriff Völkerwanderung, ist gemeinhin die Wanderungsbewegung germanischer Stammesgruppen in der Zeit zwischen dem Einfall der Hunnen nach Ost-Mitteleuropa (375 n. Chr.) und dem Vorstoß der Langobarden nach Italien (568 n. Chr.) gemeint.

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Welche Auswirkungen hatte die Völkerwanderung für das Römische Reich?

Existenzielle! Denn letztlich trug die in zwei Phasen ablaufende Völkerwanderung, neben einer Reihe weiterer Gründe, zum Ende des Römischen Reiches bei.

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Wann, warum und woher tauchte Attila der Hunnenkönig auf?

Den Geschichtsbüchern zur Folge, tauchte Attila, die „Geißel Gottes“, mit seinen Hunnen erstmals im Jahr 375 n. Chr. in Südrussland auf.

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Wer waren die Hunnen – und wer war Attila?

Die Hunnen, vermutlich irgendwoher aus den Steppen Zentralasiens stammend und nach günstigeren Lebensbedingungen suchend, fielen gegen Ende des 4. Jahrhunderts n. Chr. (um 375) in Ost-Mitteleuropa (Ukraine, Rumänien, Ungarn?!) ein, verbreiteten Angst und Schrecken, unterwarfen oder vertrieben, sozusagen im ersten Schritt, die Alanen, Ost- und Westgoten – und irgendwann zwischen 430/440 traten Attila (*um 400/°453) und sein Bruder Bleda die Nachfolge des Onkels und Hunnenkönigs Rua an.

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Wer waren die Goten – und woher kamen sie?

Die Goten waren ein germanischer Volksstamm, der – etwa um die Geburt Jesu Christi herum – seine (nicht wirklich verbriefte) südskandinavische Heimat verließ. Die Goten siedelten unter anderem an Oder und Weichsel und rückten vor bis zum Schwarzen Meer.

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Wieso gab es Ost- und Westgoten?

Im Jahre 269 trennten sich die Goten aus unerfindlichen Gründen in Ost- und Westgoten. Während sich die Ostgoten in Gegenden Ungarns, Südrusslands, Serbiens, Sloweniens und Kroatiens festsetzten, plünderten die Westgoten vorzugsweise westliche römische Provinzen.

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Wer vertrieb die Ost- und Westgoten woher und wohin?

Das waren die Hunnen. Obwohl deren Herkunft, Name und der Grund ihres Vordringens nach West- und Mitteleuropa bis heute nicht eindeutig geklärt sind, scheint der Mix unterschiedlichster Stämme – wie Kai aus der Kiste – wahrscheinlich aus den Steppen Zentralasiens gekommen zu sein.

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Wer war Odoaker?

Odoaker (*um 430-433/°493) war ein weströmischer Heerführer mit Migrationshintergrund. Die Eltern gehörten dem germanischen Stamm der Skiren an, lebten allerdings am Hof Attilas, wo der Vater (Edekon) – so heißt es – als Diplomat und enger Vertrauter des Hunnenkönigs Attila eine herausragende Rolle spielte.

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Wer war Theoderich I. der Große?

Theoderich I. der Große (*plus-minus 454/°526) gilt als populärster und bedeutendster der Germanen, genauer: der Ostgoten aus dem Herrschergeschlecht der so genannten Amaler.

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Wer oder was waren die Vandalen?

Eine ostgermanische Stammesgemeinschaft.

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Woher kamen die Vandalen – und was wurde aus ihnen?

Aller Wahrscheinlichkeit nach in der Gegend des Weichselgebiets/Polen beheimatet, begannen etwa zu Beginn des 5. Jahrhunderts die erstaunlichen und eindringlich ins Auge fallenden „Reise-/Wanderaktivitäten“ des – aus mannigfaltigen Stämmen zusammen gewürfelten – ostgermanischen Volkes der Vandalen.

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Wer war eigentlich Geiserich?

Geiserich (*389/°477) wurde 428, da hielt sich die aus dem Weichselgebiet/Polen auf „Tour“ gegangene ostgermanische Stammesgemeinschaft der Vandalen bereits seit fast zwei Jahrzehnten in Spanien auf, sowohl König („rex Vandalorum et Alanorum“) der Vandalen als auch des nichtgermanischen (iranischen) Volkes der Alanen.

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Warum haben die Vandalen eigentlich so einen schlechten Ruf?

Weil ein gewisser Henri-Baptiste Grégoire (*1750/°1831), Bischof von Blois, im Zuge der Französischen Revolution (1789 bis 1799) den Ausdruck „Vandalismus“ prägte.

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Was haben die Langobarden mit der Völkerwanderung zu tun?

Wenn man so will: Auf den ersten Blick wenig! Bis auf das Jahr 568 n. Chr. Das war das Jahr, in dem die Langobarden in Italien einfielen. In der Geschichtsschreibung wird – aha! – an diesem Datum sowohl das Ende der Völkerwanderung, als auch gleichzeitig der Übergang von der (Spät-) Antike zum (Früh-)Mittelalter festgemacht.

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