Wieso gab es Ost- und Westgoten?

Im Jahre 269 trennten sich die Goten aus unerfindlichen Gründen in Ost- und Westgoten. Während sich die Ostgoten in Gegenden Ungarns, Südrusslands, Serbiens, Sloweniens und Kroatiens festsetzten, plünderten die Westgoten vorzugsweise westliche römische Provinzen.

Nachdem sie 410 (n. Chr.) unter ihrem König Alarich I. Rom platt gemacht hatten, richteten sie sich in Südfrankreich häuslich ein. Anfang des 6. Jahrhunderts wurden sie dort allerdings vom Frankenkönig Chlodwig I. verdrängt. Und zwar in Richtung Spanien, was dort aber erstens nicht auf Gegenliebe stieß und zweitens auch von kurzer Dauer war, denn dorthin trieb es rund 200 Jahre später auch die muslimischen Mauren und die waren stärker.

Autoren: Manfred Zorn & Dr. Jörg Zorn

 

 

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