Wissenswertes zu den Germanen

Welche Völker gehören alles zu den Germanen? Wann tauchten sie zum ersten Mal auf und wo liegt der Ursprung der Germanen? Mehr zu dieser Volksgruppe in diesem Kapitel.

Hatten die Germanen eigentlich Vorfahren?

Könnte man so sagen. Es ist in der Tat (fast) wie in der Geschichte vom „Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel“. Irgendjemand ist immer schon vor einem da.

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Wann und wo tauchten die Germanen auf?

Von den Germanen selbst, also – wenn man so will – unseren Vorfahren, gibt es schriftliche Aufzeichnungen, wenn überhaupt, nur in Spurenelementen (z.B. Runen/Schriftzeichen auf größeren und kleineren Steinmonumenten).

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Wer oder was waren die Germanen?

Ein Konglomerat uneinheitlichster Clans und/oder Stämme (unter anderen: Friesen, Chauken, Bataver, Chatten, Haruden, Sueben, Goten, Vandalen, Langobarden, Alemannen, Kimbern und Teutonen), die zwar von den Linguistikern im Wesentlichen – im Unterschied z.B. zu Kelten, Slawen, Balten, Finnen und/oder Illyrern – über eine vermutete Sprachverwandtschaft auf Basis der indogermanischen/indoeuropäischen Sprachfamilie definiert werden; sich aber letztlich in Sprache, Religion, Ethik, Sitten und Gebräuchen durchaus von diesen unterschieden.

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Wo lebten die Germanen?

Die Volksgruppe der in Nord- und Mitteleuropa etwa zwischen dem 6. und 4. Jahrhundert v. Chr. „aufgetauchten“ Germanen war kein einheitliches Volk nach heutiger Begrifflichkeit (Staatsvolk, Staatsgebiet, Staatsgewalt), sondern setzte sich vielmehr aus einem Konglomerat uneinheitlichster Familienclans zusammen.

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Von wem stammen die Begriffe Germanen und Germanien?

Obwohl es sich letztlich bis heute nicht mit einhundertprozentiger Sicherheit sagen lässt, soll es, allen relevanten Quellen zur Folge, wahrscheinlich der in Syrien geborene griechische Gelehrte Poseidonios (*135 v. Chr./°51 v. Chr.) gewesen sein, der den Begriff „Germanen“ („germanoi“) erstmalig in einem seiner umfangreichen Werke etwa um 80 v. Chr. herum in Bezug auf das Erscheinungsbild und die Essgewohnheiten der zu seiner Zeit bekannten nördlichen Volksstämme erwähnte.

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Wie sahen die Germanen aus?

Da die Germanen außer Runen (das sind im Wesentlichen – den Forschern immer noch Rätsel aufgebende – geritzte Schriftzeichen auf Steinmonumenten) nichts Schriftliches über sich selbst hinterlassen haben, stammt das Wissen über sie weitestgehend aus der Aufarbeitung einer Vielzahl archäologischer Funde sowie aus Schriften antiker Autoren.

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Wie lebten die Germanen?

Schwer zu sagen. Trotz inzwischen etlicher gefundener Moorleichen und einer Reihe weiterer, teils sensationeller, archäologischer Ausgrabungsfunde, scheinen Religion, Sitten und Gebräuche immer noch nicht abschließend geklärt zu sein. Nach wie vor geben – mindestens – die vorchristlichen Germanen der Forschung Rätsel auf.

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Wie waren die Germanen gekleidet?

Im Winter dienten verständlicherweise sauber gegerbte Felle/Pelze als Schutz vor unwirtlichem Wetter mit Regen, Schnee und eisiger Kälte. Aber, so scheinen die Germanen nicht grundsätzlich herumgelaufen zu sein.

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Woran glaubten die Germanen?

Archäologischen, literarischen und linguistischen Quellen zur Folge glaubten die Germanen, unter anderem, an ein gut funktionierendes Familien- bzw. Sippenmiteinander, Pflichterfüllung, an ein ehrenvolles Dahinscheiden (möglichst im Kampf und als Held), Ehre, an ein Leben nach dem Tod, Schicksal, Weissagungen und die Natur. Der Wald, zum Beispiel, war ihnen heilig.

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Wer waren die Götter der Germanen?

Die prominentesten – und bekanntesten – der germanischen Götter waren Wodan/Wotan (oder auch Odin) aus dem Göttergeschlecht der Asen, Donar/Thor und ein gewisser Zio/Zin (oder Tyr).

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Was ist unter dem Begriff Thing zu verstehen?

Eine grundsätzlich im Freien, an landschaftlich repräsentativer sowie für jeden Teilnehmer gut zu erreichenden Stelle angelegte Versammlungs-, Gerichts- und Kultstätte der „alten“ Germanen.

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