Wer war Perikles?

Perikles, etwa 500 bis 429 v. Chr., war in der Blütezeit des Klassischen Griechenlands ein bedeutender Staatsmann und ein begnadeter Redner.

Während er innenpolitisch unter anderem das athenische Bürgerrecht reformierte, den Wohlstand Athens mehrte und Unsummen Geldes in den Ausbau der Akropolis steckte, wuchsen außenpolitisch die Spannungen zwischen den Stadtstaaten Athen und Sparta. Die Rivalität beider Städte entstand aus den jeweils eigenen Interessen und Machtansprüchen.

431 v. Chr. führte die gegenseitige Herausforderung zum sogenannten Peloponnesischen Krieg, der letztendlich den Niedergang Athens sowie auch das Ende des Klassischen Altertums zur Folge hatte.

Neben seinen politischen Ämtern war Perikles auch ein Förderer der Dionysos-Feste. So soll von ihm zum Beispiel die Aufführung des Aischylos-Theaterstückes „Die Perser“ finanziell unterstützt worden sein.

Perikles starb 429 v. Chr. an einer in Athen 430 v. Chr. wegen unzumutbarer hygienischer Zustände ausgebrochenen Seuche.

Autor: Manfred Zorn

 

 

Google-Anzeige Google-Anzeige Google-Anzeige