Worum ging es auf dem Konzil von Konstanz?

Auf dem Konzil von Konstanz, das mit Unterbrechungen von 1414 bis 1418 stattfand und vom Gegenpapst Johannes XXIII. (*um 1370/°1419) und König Sigismund von Luxemburg (*1368/°1437) einberufen wurde, ging es im Wesentlichen um das Beheben der eklatanten Missstände innerhalb der Kirche.

Das so genannte "Abendländische Schisma" (-> von 1378 bis 1417/18) sollte beendet, das Nachfolgeverfahren zwischen den drei konkurrierenden Päpsten, Johannes XXIII., Gregor XII. und des Gegenpapstes Benedikt XIII., geregelt sowie die Frage beantwortet werden, wie das Verhältnis zwischen Konzil und Päpsten zukünftig zu betrachten sein sollte.

Gewinner der Beendigung des "Abendländischen Schismas" auf dem Konzil von Konstanz, war ein gewisser Oddo di Colonna, der als Papst Martin V., von 1417 bis zu seinem Tod 1431, als allseits anerkannter Pontifex die Geschicke des "Heiligen Stuhls" in seine Hände nahm. 

Autor: Manfred Zorn

 

 

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