Bader und Zuhälter – wie ging das zusammen?

Nun, schon immer waren/sind Menschen an einträglichen Nebenverdiensten interessiert, wenn es sich einrichten lässt. Die Badehäuser, neben Baden und beabsichtigter Pflege des Körpers oft auch Orte ausschweifenden Vergnügens, boten sich für die Betätigung als Zuhälter geradezu an.

Zwar achtete wohl die Mehrzahl der Bader auf den guten Ruf ihres Etablissements, doch – wie überall und zu jeder Zeit – gab es die Ausnahmen von der Regel. Gern wurden ein Auge (oder beide) zugedrückt, wenn sich die angestellten Bademägde den Kunden für Liebesdienste (gegen Entgelt) anboten – wovon natürlich auch der Bader üppig profitierte.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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